FDM-Druck (Fused Deposition Modeling)



Der FDM-Drucker kann mit einer herkömmlichen Fräsmaschine verglichen werden.

Der wesentliche Unterschied ist, dass der FDM-Drucker anstatt einem Fräskopf einen Extruder besitzt. Der Extruder wir von einer X- und Y- Achse über das Druckbett geführt.

 

Der Extruder führt das Filament (Kunststoff) von einer Rolle durch seine beheizbare Düse. Diese Düse wird mit den Achsen über das Druckbett geführt und kann in dieser Bewegung das Material so auf dem Druckbett auftragen, wie es programmiert wurde.

 

Der FDM- Drucker kann mit einer Schichtdicke von bis zu 0,1mm arbeiten.

 

Das maximale Volumen des zu druckenden Bauteils beträgt: 285mm x 153mm x 155mm.




SLA-Druck (Stereolithografie)



SLA steht für Stereolithografie.Bei diesem Druckverfahren befindet sich ein flüssiges Epoxidharz in einem Becken. Dieses Material härtet unter Einwirkung von Licht aus.

 

Damit dieser Prozess beschleunigt wird, verwendet man einen Laser, der Schicht für Schicht aushärtet. Das Verfahren der Lichtaushärtung wird auch Photopolymer genannt.

 

Der Laserstrahl wird über das Druckbett geführt. Das erfolgt jedoch nicht mechanisch, sondern über ein Umlenksystem mit einem beweglichen Spiegel.

 

So härtet der Laserstrahl eine Schicht aus. Danach wird das Druckbett um die Dicke eines Layer abgesenkt. Das Harz fließt nun über die bereits ausgehärtete Schicht. Der Aushärtungsprozess der Layer beginnt erneut. Auf diese Weise wird das Bauteil Schicht für Schicht aufgebaut.

 

Der SLA- Drucker kann sogar mit einer Schichtdicke von bis zu 25µm (0,025mm) arbeiten.

 

Das maximale Volumen des zu druckenden Bauteils beträgt: 175mm x 145mm x 145mm.